Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Interview mit Karsten Schloberg, Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt

Die Politik der Rhein-Main-Metropole wird zurzeit von der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018 bestimmt. Insgesamt 12 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Gegen den Amtsinhaber Peter Feldmann von der SPD schickt die CDU Bernadette Weyland ins Rennen, die Grünen treten mit Nargess Eskandari-Grünberg an. Doch um sich zur Wahl zu stellen, ist kein Parteibuch erforderlich. Dies beweist unter anderem Karsten Schloberg als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt. Für viele Frankfurter ist der Bewerber in erster Linie durch sein Markenzeichen bekannt: Der charakteristische Zwirbelbart ist das Logo dieses ungewöhnlichen Kandidaten. Doch für Karsten Schloberg stehen bei der OB Wahl in Frankfurt nach eigenen Worten die Inhalte im Vordergrund. So könne sich Frankfurt bei vielen Problemen an erfolgreichen Lösungsansätzen anderer Metropolen orientieren.

 

 

Wie sind Sie auf den Gedanken gekommen, für die Oberbürgermeisterwahl Frankfurt zu kandidieren?

Politik hat mich schon immer interessiert – nicht erst, seitdem die OB Wahl in Frankfurt ansteht. Ich finde meine politischen Positionen jedoch auch bei dieser Oberbürgermeisterwahl Frankfurt von keiner Partei und von keinem Bewerber vertreten. Darüber hinaus meine ich, dass lösungsorientierte und bürgernahe Arbeit durch die Abhängigkeit von den politischen Interessen einer Partei behindert wird. Deshalb habe ich mich als unabhängigen Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018 aufgestellt. Und die vielen Gespräche mit Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern zeigen mir, dass diese Entscheidung richtig war.

 

Übrigens gibt es einen ganz konkreten Grund dafür, dass ich mich als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl Frankfurt aufgestellt habe. Ich war nämlich auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, gaben den letzten, noch fehlenden Auslöser dafür, mich konkret für diese Aufgabe zu engagieren und mich für eine Kandidatur zu entschieden. Für mich gilt bei der OB Wahl in Frankfurt: Der Mensch gehört in den Mittelpunkt der Politik! Es muss Aufgabe der Kommune sein, die Bedürfnisse der Frankfurter Bürger bestmöglich zu in konkrete Lösungen umzusetzen. Und dafür stehe ich als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Frankfurt.

 

Besteht die Möglichkeit, bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018 zu kandidieren, ohne dass man einer Partei angehört?

Ja. Die OB Wahl in Frankfurt ist grundsätzlich nicht an Parteien gebunden. Der Oberbürgermeister wird direkt gewählt. Wer die Mehrheit der Stimmen erhält, wird Stadtoberhaupt. Möglich ist eine Stichwahl zwei Wochen nach dem 25. Februar, wenn kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, diese Stichwahl wäre dann am 11. März. Bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt geht es darum, die politisch neutrale Leitung der Stadt und der kommunalen Behörden zu bestimmen. Für diese politische Neutralität stehe ich – über Parteigrenzen hinweg. Leider nutzten in der Vergangenheit nur 35 bis 40 Prozent der Wahlberechtigten überhaupt die Möglichkeit, bei der OB Wahl in Frankfurt abzustimmen. Ich setze auf diese Menschen, die bisher nicht gewählt haben. Mein Ziel ist es, die Nichtwähler in die städtischen Entscheidungen nach der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018 einzubinden. Wir alle, die Bürger Frankfurts, sind für die Zukunft der Stadt zuständig. Diese Verantwortung möchte ich nach der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt stärken. Die Bürger sollen mehr Gestaltungsmöglichkeiten erhalten.

 

Was machen Sie beruflich und wie sind Sie dazu gekommen?

Ursprünglich bin ich gelernter Bankkaufmann. Sieben Jahre war ich im Finanzwesen beschäftigt, unter anderem im Handel mit Finanzinstrumenten. Daneben habe ich eine Ausbildung zum Heilpraktiker angefangen und mich 1996 selbstständig gemacht – erst als Heilpraktiker, danach habe ich einen Friseursalon in meine Praxis eingegliedert. Dort beschäftige ich rund 15 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit. Und mein Betrieb bildet aus. Wir gehen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen auf die Wünsche aller Kollegen ein.


Was möchten Sie in Frankfurt als Oberbürgermeister verändern?

Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung ist wichtig. Ein Beispiel: Es nutzt wenig, gute Entscheidungen zu treffen. Sie müssen auch bei den Bürgern ankommen. Das zeigt zum Beispiel meine Aktion „#Fahrmit”. Besitzer von RMV-Zeitkarten dürfen abends und am Wochenende einen Begleiter kostenlos mitnehmen. Es bedurfte allerdings eines Karsten Schloberg als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt, um darauf hinzuweisen.

 

Bei der OB Wahl in Frankfurt stehe ich für dieses an sich so einfache und effektive Prinzip: Zusammenarbeit und echtes Stadtmanagement als Alternative zu partei- und machtbezogener Stadtpolitik. Diese Zusammenarbeit soll erstens parteiübergreifend, zweitens dezernatübergreifend und drittens legislaturübergreifend sein. Und selbstverständlich immer lösungsorientiert.

 

Sie haben gesagt, dass Ihre persönliche Wohnungssuche den Ausschlag gab, bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018 zu kandidieren. Was möchten Sie in puncto Wohnen und Leben in Frankfurt ändern?

Wohnen in Frankfurt ist für mich ein Thema mit absoluter Priorität. Auch hier zeigt sich, wie wichtig parteiübergreifende Lösungen sind. Fakt ist: In Frankfurt wird so viel gebaut wie nie zuvor, vornehmlich jedoch futuristische Prachtbauten, Bürotürme und Luxuswohnungen. Junge Familien, Studierende, Geringverdiener, Alleinerzieher, Menschen mit Behinderung, Senioren und viele Singles und Alleinstehende bleiben auf der Strecke. Es nützt jedoch auch nichts, Stadtteile aus dem Boden zu stampfen, die die Ghettos von morgen sein werden, und dabei unbedacht wertvolle Natur-Ressourcen zu versiegeln. Die Wohnungspolitik von heute muss die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellen.

 

Warum orientieren wir uns nicht an anderen Städten, wo dies gelungen ist, zum Beispiel in Wien und Zürich? Bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt entscheiden die Menschen dieses Mal auch darüber, ob die Wohnungsprobleme weiterhin bürokratisch und einfallslos verwaltet werden oder ob ein interdisziplinärer Brainpool aus Fachleuten kreative und zukunftsweisende Lösungen aufzeigt. Als Kandidat für die OB Wahl in Frankfurt stehe ich für ein menschengerechtes und bezahlbares Wohnen. Bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt können die Wähler entscheiden, ob in Zukunft auf pragmatische Ansätze in der Wohnungsfrage gesetzt wird, die sich in anderen Metropolen bewährt haben.

 

Und welche Lösungen bietet Karsten Schloberg als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt für die Verkehrsprobleme an?

Der Verkehr ist ein ebenso wichtiges Thema. Jeder, der in Frankfurt unterwegs ist, kennt die Probleme. Auch hier setze ich auf interdisziplinäre Fachkompetenz: Ich werde Fachleute aus befreundeten Städten einladen, neue Konzepte für den Verkehr in Frankfurt zu entwickeln. Warum sind die öffentlichen Verkehrsmittel oft unzuverlässig, werden aber in der Unterhaltung immer teurer? Warum fehlen sichere Fahrradwege und Abstellmöglichkeiten für Bikes? Warum kommt man mit dem Auto in Frankfurt nicht voran? Städte wie Stockholm, Kopenhagen, Wien und Amsterdam zeigen, dass es auch anders geht. Ich möchte, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher, günstig und zügig vorankommen – ganz gleich, ob sie sich zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto fortbewegen. Es gibt genügend kreative Ideen. Dass diesen Ideen eine Chance gegeben wird – auch darüber stimmen die Bürger bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018 ab.

 

Welche weiteren Punkte stehen in Ihrem Programm für die Oberbürgermeisterwahl Frankfurt?

Wir brauchen eine mutige Stadtentwicklung, die auch Sicherheitsaspekte berücksichtigt. Deshalb werde ich nach meiner Wahl zum Oberbürgermeister ein neues Dezernat gründen, das sich ausschließlich dem Thema Sicherheit widmet. Dazu gehören auch Polizei und Feuerwehr. Sicherheit ist kein Widerspruch zu einer offenen, lebenswerten Stadt. Dies zeigt sich am Beispiel Amsterdam. Hier gelten strenge Regeln, die das Problem von Drogen und Prostitution effektiv handhaben. Gleichzeitig entsteht in Amsterdam eine urbane Kultur, die immer mehr Touristen anzieht.

 

Weitere Schwerpunkte meines Wahlprogramms sind Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Sport. Die Wirtschaft unserer Stadt wird natürlich auf den ersten Blick von großen Banken und Wirtschaftsunternehmen geprägt. Besonders wichtig sind mir aber die kleinen und mittleren Unternehmen. Sie bilden die Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft, sie stellen für die meisten Arbeitnehmer die Lebensgrundlage dar. Denn der Mittelstand schafft Arbeitsplätze. Start-ups brauchen mehr Freiräume, um ihre zukunftsweisenden Ideen zu verwirklichen.

 

Bei den Finanzen geht es mir vor allem darum, überflüssige Ausgaben zu stoppen und ungerechtfertigte Vergünstigungen abzubauen. Das Geld der Stadt sollte vor allem für die Bildung verwendet werden. Denn die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft der Stadt. Für die beste Ausstattung von Schulen und Kitas werde ich den Bund und das Land in die Pflicht nehmen. Auch im Bereich Sport zeigen sich Möglichkeiten, mit unkonventionellen Ideen die Stadt für Kinder und Jugendliche lebenswerter zu machen. Die Freizeitflächen im Osten der Stadt zeigen eindrucksvoll, dass der Sport auch ohne Reglementierungen gefördert werden kann. Um neue Freizeitflächen einzurichten, werde ich die Unterstützung von Sponsoren erwirken.

 

Seit wann leben Sie in Frankfurt?

Aufgewachsen bin ich in Schneidhain im Vordertaunus. Aber ich hatte schon immer den Drang nach Frankfurt. Die Stadt hat mich stets fasziniert. Deshalb zog ich 1996 nach Frankfurt. Seitdem ist die Rhein-Main-Metropole meine Heimat. Ich habe unter anderem im Ostend, in Fechenheim, Nied, im Westend, in der Stadtmitte und in Sachsenhausen gewohnt. Daher weiß ich: Jeder Stadtteil hat seinen eigenen, ganz persönlichen Charme. Ich möchte diese Zeiten in keinen der Stadtteile missen. Frankfurt ist eine lebens- und liebenswerte Stadt mit viel Potenzial.

 

Auf den Punkt gebracht: Wofür steht Karsten Schloberg als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt?

Ganz einfach: Wer mich bei der Oberbürgermeisterwahl Frankfurt wählt, wählt einen Freund. Ich bin genauso wie die Wähler ein Bürger dieser Stadt. Und ich werde alle Entscheidungen als Bürger und für die Bürger treffen. Das Ziel ist klar: eine Stadt für alle Frankfurter.

 

 

Vielen Dank für das Gespräch,
Herr Schloberg.

 

Das Interview führte Kai Kruel.

 

Wir sprachen mit Herrn Karsten Schloberg, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt 2018, über seine Nominierung als Kandidat für die OB-Wahl in Frankfurt.

 

OBERBÜRGERMEISTER FÜR FRANKFURT - WAHL AM 25.Februar 2018!

 

Politik braucht Offenheit, Transparenz und Mitmenschlichkeit.  Antworten für die Zukunft unseres Zusammenlebens.

 

Sie sind sehr gerne eingeladen, zu den Themen, die Sie bewegen und interessieren, oder zu denen Sie Antwort von mir persönlich möchten, in meinen bestehenden Gruppen auf facebook mit mir in Dialog zu treten:

 

> Wohn(alp)traum Frankfurt

> Frankfurter Verkehrschaos

> Normalverdiener in Frankfurt

> Selbständige Unternehmer in Frankfurt

 

Mit der Wahl von Karsten Schloberg als parteilosem Oberbürgermeister entscheiden Sie sich gegen Lobbyismus, gegen lange bestehende Seilschaften bei der Vergabe von Großaufträgen, gegen manipulierende Interessen von Konzernen und anderen Beeinflussern.

Sie entscheiden sich für die Vertretung Ihrer Interessen!

 

Karsten Schloberg

Kandidat für
die Oberbürgermeisterwahl Frankfurt 2018

 

Schweizer Straße 11

60594 Frankfurt am Main

 

Mail: buero@karstenschloberg-oberbuergermeisterfuerfrankfurt.de

 

Web: https//www.karstenschloberg-oberbuergermeisterfuerfrankfurt.de/

 

> Bericht in Frankfurter Allgemeine vom 13.12.2017 zum OB-Wahlkampf in Frankfurt

 

> Bericht in der Frankfurter Rundschau vom 13.12.2017 zu Karsten Schloberg

 

> Bericht im Journal Frankfurt vom 11.12.2017
Kartsten Schloberg will viel bewegen

 

 

 

 

Foto von Karsten Schloberg auf dieser Seite unter Verwendung des Bildes Skyline von Frankfurt am Main im Frühling von djama/Fotolia.com

Redaktion:
Kai Kruel